welche Seele und warum macht sie sich nackig?

Veröffentlicht: 11. Februar 2011 in über mich

Wahrscheinlich bist Du über Twitter auf meinem Blog gelandet, also kennst Du mich schon ein wenig. Wenn nicht ist das aber auch nicht weiter wild – Du wirst mich noch kennenlernen 🙂

Es gibt so viele Blogs im Netz – warum meine ich da jetzt auch noch mitmischen zu müssen? Vielleicht liege ich falsch, aber ich hab immer wieder den Eindruck, dass sich Menschen, auch fremde, für mich interessieren. Für mich als Mensch, meine Eigenarten, meine Empfindungen, meine Extravaganzen. Ich bin sehr freizügig und kenne kaum Tabus. Einige hätten glaube ich ganz gerne einen TMI-Filter (too much information) wenn Sie mich bei Twitter lesen und hier wird das auch nicht anders sein. Ich werde hier über mich erzählen. Ganz persönliche, subjektive Erlebnisse, Gefühle, Gedanken, Meinungen und wenn euch ein Thema brennend interessiert, sprecht mich an, ich arbeite es ein!

Warum tue ich das? Ich komme aus einer Familie in der viel unter den Teppich gekehrt wurde/wird. In der es viele Tabuthemen gab/gibt. Lange Zeit habe ich mich verkehrt gefühlt weil ich anders war als die anderen, in vielerlei Hinsicht. Und ich meine nicht nur Sex – Tabus gibt es viele in unserer Gesellschaft. Schaut man sich um hängen überall weisse Westen in gepflegten Vorgärten. Vielleicht nicht ÜBERALL, aber diese nimmt man verstärkt wahr. Oftmals mit dem Gedanken im Hinterkopf – schau mal, die sind viel glücklicher, toller, erfolgreicher als ich – ich bin nichts wert.
Ich hab sehr lange gebraucht um mich selbst zu finden, in einigen Bereichen bin ich wahrscheinlich immer noch auf der Suche. Und ich versuche immer wieder Menschen zu helfen sich besser zu fühlen. Sich nicht nur nach oben zu vergleichen. Wahrzunehmen dass andere auch nur mit Wasser kochen und der Keller womöglich voller Leichen liegt 🙂

Ich koche mit Wasser, ich wundere mich, dass mein Mitbewohner neben all den Leichen überhaupt noch Platz in meinem Keller gefunden hat um dort einzuziehen und ich mache hier Striptease.

Lehnt euch zurück und geniesst!

S

Advertisements

Contentpause

Veröffentlicht: 4. Januar 2013 in über mich

Früher war mehr Sex. Nicht in meinem Leben, aber in meinen Tweets, in diesem Blog. Früher war ich „alleine“. Mein damaliger Freund hatte kein Twitter, wusste nichts von meinem Blog. Ich schrieb in erster Linie über mich.

Mein Liebster hat mich durch Twitter kennengelernt. Hatte diesen Blog gelesen bevor wir uns zum ersten Mal trafen. Er weiß also wie ich ticke, was mir wichtig ist, wie offen ich mit fast allen Themen umgehe. Und er hat nie von mir verlangt dass ich mich zurückhalte. Trotzdem tue ich es.

Schreibe ich jetzt über Praktiken, Gefühle, Erfahrungen betrifft es ihn unweigerlich mit. Jeder der über Twitter auf diesem Blog gelandet ist, weiß wer ich bin, weiß wer er ist. Ich würde keineswegs so offen schreiben können wie ich es bisher getan habe, weil er jetzt zusätzlich in meinem Kopf ist. Er und der Gedanke „ist das so ok für ihn?“. Das soll weder Anklage noch Entschuldigung sein, lediglich eine Erklärung.

Es ist mir weiterhin grundsätzlich wichtig zu berichten, gewisse Praktiken zu entmystifizieren/enttabuisieren und ich hab noch eine ganze Liste mit Themen über die ich schreiben könnte. Ich werde einen Weg finden dies hier zu tun ohne dass es ihn zwangsweise mit betreffen muss.

Ich bin außerdem sehr unentschlossen ob ich die Beiträge, die meine Tochter betreffen, hier drin stehen lassen soll, tendiere momentan zu „nein“ und zur nächsten Blogeröffnung, aus vielen Gründen. Das wär dann mein Vierter. *Seufz*

Gastbeitrag – Keuschhaltung

Veröffentlicht: 4. Januar 2013 in Fetisch, FSK18, SM

Es freut mich sehr euch endlich einen weiteren Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Er ist von jemand den ich schon länger kenne, der aber namentlich nicht genannt werden möchte. Enjoy!

„Ich lebe mit meiner Frau in einer 24/7-Beziehung, wobei ich der sub bin. Lange Zeit waren wir auf der Suche nach einem Weg, der nicht im Alltag versandet. Wir wollten eine Form des BDSM finden, die über die reine Spielbeziehung hinaus ging. Schließlich haben wir für uns die Keuschhaltung entdeckt.

Wie funktioniert die Keuschhaltung?

Ich bin ein Mann mit einem durchaus funktionierendem Sexualtrieb, kurz: ich habe es mir vorher täglich mindestens einmal besorgt. Und natürlich konnte ich jetzt nicht auf einmal sagen, dass ich das einfach lasse. Ich bin zwar devot, doch spätestens nach zwei Tagen wurde ich doch schwach und habe wieder an mir herumgespielt. Also bedarf die Keuschhaltung eines gewissen Zwangs. Dies stellte uns vor ein nicht unerhebliches Dilemma, denn es gibt zwar diverse Möglichkeiten, Männer zu verschließen, jedoch sind die wenigsten davon für einen 24/7-Gebrauch geeignet. Inzwischen haben wir einen Kompromiss gefunden, der gut funktioniert. Tagsüber trage ich eine Art Rohr, das mittels eines Prinz-Albert-Piercings fixiert ist (Den gibt es im Web auch deutlich preisgünstiger). Nachts und gelegentlich als Hingucker auf Parties trage ich einen Keuschheitsgürtel von Latowsky. Somit bin ich rund um die Uhr verschlossen und kann auch in Phasen der Schwäche nicht mehr an mich ran.

Was bringt die Keuschhaltung?

Nun, der erste Effekt, den die Keuschhaltung mit sich brachte, war, dass es keinen „Mitleidssex“ mehr gab. Früher war ich immer rattig, und ab und an fühlte sich meine Frau dazu genötigt, mit mir zu schlafen, einfach aus Mitleid oder auch einem schlechten Gewissen heraus, jedoch ohne wirklich Lust zu haben. Das Ergebnis war natürlich schlechter Sex, der ihre Lust nicht steigerte, meine Frustration jedoch weiter anstachelte. Mit der Keuschhaltung war es damit vorbei: Es gab keinen Mitleidssex mehr, und auch meine Frustration verschwand, denn anstatt mir nun mindestens einmal pro Tag Sex mit einer anderen Frau vorzustellen, war auf einmal kein Sex irgendwie auch Sex für mich.

Das nächste Ergebnis stellt sich meist nach so ca. einer Woche Keuschhaltung ein. Der Körper merkt dann, dass es vorerst nicht zu einer Entladung kommt und stellt scheinbar (laut Internet) den Hormonhaushalt um. Dadurch werde ich verkuschelter, natürlich auch in der Hoffnung, meine Herrin zu verführen. Ich streune um sie herum wie ein Kater, werde gleichzeitig, was Hausarbeiten angeht, aufmerksamer, sprich: ich umsorge sie viel besser, ohne, dass sie einen Finger rühren müsste. Es bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung, dass ihr das gut gefällt.

Wenn meine Herrin dann mal Lust auf mich hat, dann erleben wir beide den Sex viel intensiver, es ist ein herrliches Gefühl, und wenn ich komme, ist das immer eine riesige Ladung. Werde ich davor streng keusch Gehalten, und darf ich nur einmal kommen, so verschwindet auch der oben genannte Effekt nicht völlig. Scheinbar baue ich dann nur einen gewissen Überdruck ab, ohne dass mein Hormonhaushalt weiter davon betroffen würde.

Der letzte und vielleicht wichtigste Effekt stellte sich ungefähr nach einem Jahr ein. Möglicherweise hat dies damit zu tun, dass sich meine Frau auch von mir verwöhnen lässt, während ich weiter verschlossen bin und außerdem gelegentlich auch mit anderen Sex hat, während ich – ebenfalls verschlossen – danebenliege. Jedenfalls ist es mittlerweile so, dass es für mich nicht mehr so wichtig ist, selbst wirklich zu kommen. Dafür genieße ich die Erregung meiner Herrin (und, so ich verliehen werde, die anderer Frauen) um ein vielfaches mehr. Anstatt mich selbst zu befriedigen, empfinde ich es nun viel schöner, andere zu befriedigen. Ich bin also in meiner Rolle als devoter sub durch die Keuschhaltung gewachsen. Und daher bereue ich keinen Tag, an dem ich verschlossen bin. Im Gegenteil. Ich bin froh, die Kontrolle über meine Sexualität abgegeben zu haben. Und was das angeht, steht wohl in diesem Jahr der nächste Schritt an: Meine Herrin wünscht, dass ich mich auch von Männern nehmen lasse.“

 

Noch ne Rezension

Veröffentlicht: 30. Juni 2012 in SM

Natürlich, ich habe es auch gelesen. Ich bilde mir gerne selbst ein Urteil. Wobei ich es gar nicht las, sondern hörte. Das Hörbuch von „50 Shades Of Grey“, auf Deutsch, gelesen von Meret Brettschneider. Und hier meine Beurteilung (mit einigen Spoilern):

Zu Anfang war mir die Lesestimme zu piepsig, irgendwann hatte ich mich aber daran gewöhnt. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, in den ersten Kapitel passiert nur wenig. Man lernt die Protagonisten und ihre Eigenheiten kennen, kann schon erahnen wo die Reise hingeht. Schön dargestellt meines Erachtens die Naivität der Hauptfigur. Ich las oft, es sei unglaubwürdig, dass sie noch so unerfahren ist in ihrem Alter, empfand das selbst aber keineswegs so. Die Gründe dafür waren durchaus stimmig. Im Laufe der Geschichte zieht der Spannungsbogen etwas an, atemberaubend ist er jedoch nie.

Das Buch leidet sehr unter seiner Einordnung in die SM-Szene. Die Erwartungshaltung unter SMlern in Bezug auf das Buch _kann_ imho nur enttäuscht werden. Der Hauptdarsteller bekennt sich zwar frühzeitig zu seiner Vorliebe, sadistisch zu handeln und andere zu dominieren, kann und wird das aber zumindest in diesem ersten Teil des Buches so nicht ausleben. Und auch dies kam mir keineswegs seltsam vor. Sie ist die Unschuld vom Lande, er verliebt sich in sie, umwirbt sie, geht auf sie ein, verzichtet auf vieles, überwindet sich, überschreitet auch seine eigenen Grenzen. Die Bettszenen sind allesamt wirklich schön beschrieben, ziemlich erotisch, glaubwürdig, nachvollziehbar. Aber eben zu 95% Vanilla. Seien wir mal ehrlich: würde er sie im ersten Band ans Andreaskreuz binden und auspeitschen, gäbe es diese ganze Geschichte so nicht.

Was wohl viele nicht wissen: diese Trilogie ist eine Fanfiction. Das bedeutet, auf der Grundlage einer bereits bestehenden Geschichte (in diesem Falle Twilight) hat ein Fan eine Geschichte geschrieben, die an der ursprünglichen Story angelehnt ist. So finden sich denn auch viele Parallelen. Er ist zwar kein Vampir, sondern nur ein „Sadist“ mit schwerer Kindheit, passt aber auf den ersten Blick genauso wenig zu der Frau in die er sich verliebt. Viele Szenen haben ausgesprochene Ähnlichkeit zur Twilight-Saga und auch Protagonisten lassen sich wiedererkennen.

Während des Hörens sind mir aber auch Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten in den Sinn gekommen. Der entzückende E-Mail-Verkehr erinnerte mich sehr an „Gut gegen Nordwind“, die Diskrepanz zwischen seinem Reichtum und Status zu ihrer Unschuld und Bodenständigkeit findet sich vielfach in den Grimm’schen Märchen, sowie in „Pretty Woman“.

Ich möchte damit keinesfalls behaupten, die Autorin habe ihre Geschichte zusammengeklaut; ich hoffe nur, aufzeigen zu können, dass der SM-Teil der Geschichte ein verschwindend geringer ist und die üblichen Vergleiche zu „de Sade“ oder „Réage“ ziemlich abstrus sind.

Es ist, was es ist und es wollte nie mehr sein: eine verzwickte Liebesgeschichte zweier sehr unterschiedlicher Menschen, deren Schicksal sich kreuzte und die vor die Aufgabe gestellt werden, abzuwägen, wie viel ihnen der andere bedeutet und auf wie viel sie in diesem Zusammenhang zu verzichten bereit sind.

Ich für meinen Teil habe keine Vorurteile gegen Trivialität und Liebesgeschichten. Diese Geschichte hat es geschafft, mich zu unterhalten, mich schmunzeln zu lassen, mich abzulenken vom Alltag. Die spärlichen SM-Stückchen sind lediglich der Sahneklecks auf dem Eis gewesen (ich esse Eis auch gerne ohne Sahne), die Bettszenen fand ich allesamt geschmackvoll und anregend.

Ich freue mich auf den nächsten Teil, wenngleich ich vermute, dass er eher auf seinen Sadismus verzichten wird, als dass sie sich ihm unterwirft. Aber ich lass mich überraschen 😉

Gastbeitrag von @TassadarWS – Deepthroat

Veröffentlicht: 13. Mai 2012 in FSK18

How-to: Deepthroat

Vorwort

Hallo zusammen! Bevor wir uns der Thematik widmen, erstmal ein paar erklärende/erläuternde Worte im Voraus. Die meisten von euch kennen mich ja auf Twitter und wissen auch, dass ich bi bin. Im Regelfall versuche ich, darüber nicht zu twittern – denn sind wir mal ehrlich: Man folgt Leuten nicht wegen ihrer Sexabenteuer. Doch dann poppte in meiner Timeline dieser Tweet von colourfulzebra  auf:

»Mädels, wenn sein Penis 5cm lang ist, ist Deepthroat keine Kunst.«

Worauf ich mir dann die Frage stellte „Ab wann IST es denn Kunst?“. Das Problem ist, dass man diese Frage nicht objektiv beantworten kann, da die Grenzen einer/eines jeden anders ausgelegt sind. Aber genug mit dem um den heißen Brei reden.

Also – Deepthroat. Was ist das überhaupt?

Wikipedia (und unsere Erfahrung mit Pornos) sagt uns, dass bei einem Deepthroat der Penis des Partners ganz im Mundraum/Rachen (throat = engl. für Rachen) verschwindet. Der Unterschied zum Fellatio ist hierbei eindeutig, dass nicht nur ein Teil des Schwanzes sondern alles aufgenommen wird. Außerdem hat hierbei der Empfänger die Kontrolle – im Gegensatz zum irrumatio.

Was bringt Deepthroat eigentlich?

Ich schätze einfach mal, dass ihr schonmal diesen Moment erlebt habt, wo ihr schnell etwas essen wolltet und den Mund voll hattet. Leider konntet ihr nicht genauso schnell das Essen runterschlucken wie ihr es im Mund hattet. Woran liegt das? Ganz einfach: Der Rachen und alles dahinter ist enger als die Mundhöhle. Und genau hier liegt der Ansatzpunkt von Deepthroat.

Dadurch, dass man den Penis des Partners so tief aufnimmt, entsteht eine Enge um einen bestimmten Teil des Penisses – im Regelfall um die Eichel und je nach Länge um den Schaft. Dass die Eichel bei Otto-Normal-Kerl recht empfindlich ist, muss ich euch wohl kaum sagen. Jedenfalls entsteht durch diesen Druck von allen Seiten ein besonderes Gefühl der Erregung.

Kurzfassung: Deepthroat = Enge. Enge = toll. Mann glücklich. (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Hier übrigens ein kleiner Einschub:

Deepthroat ist NICHT unabdingbar. Es ist nicht mal wirklich wichtig. Aber das ist Sahne bei einem Eisbecher auch nicht, oder? Wenn ich die Wahl zwischen einem guten Blowjob ohne Deepthroat und einem schlechten Blowjob mit Deepthroat habe, würde ich immer ersteres wählen. 😉

Kommen wir nun aber zum interessanten Teil des Blogposts – dem eigentlichen „How-To“:

Bevor wir uns den Techniken zum Deepthroat widmen können, müssen wir uns erstmal die menschliche Anatomie im Mund- und Rachenbereich anschauen.

Die für uns relevante Aufteilung beinhaltet hierbei den Pharynx und den dahinter liegenden Ösophagus (bzw. Ösophagusmund). Als Pharynx wird die Mund- und Nasenhöhle bis hinten zum Ringknorpel bezeichnet. Der Ringknorpel liegt etwas oberhalb des Kehlkopfs. Der Pharynx ist in der Regel 12 bis 15cm lang und mündet dann in den Ösophagus. Dieser bildet die Verbindung zwischen Rachenraum und Magen – besser bekannt als Speiseröhre. Die Länge beträgt ca 25-28cm. Die beiden Teile sind von dem für den Deepthroat entscheidenden Ösophagusmund getrennt. Seine eigentliche Funktion ist, dass wir keine Essenreste in unsere Luftröhre bekommen – er dient quasi als Kippschalter zwischen atmen und essen (was in Kürze für uns sehr relevant sein wird).

Was lernen wir erstmal aus diesem kurzen Anatomie-Exkurs? Ganz einfach: erst bei einer Penislänge von über 12cm müsste man sich langsam Gedanken über Deepthroat machen. Natürlich ist das abhängig davon, wie lang der Pharynx ist (bei Männern ist er wohl im Mittel länger als bei Frauen). Das wird natürlich dadurch relativiert, dass der Durchschnittspenis ca 13,9cm lang ist. Beim Durchschnittskerl ist es also durchaus möglich, dass man an seine anatomischen Grenzen stößt.

Wie kann man diese also nun überwinden? (Ja, endlich geht’s zur Sache!)

Relativ simpel: Man überlistet den natürlichen Würgereflex des Ösophagusmundes. Klingt auf dem Papier zugegebenermaßen leichter als es in Realität sein kann. Aber wie schafft man das nun?

Durch 3 Dinge: a) Desensibilisierung des Ö-Mundes und Abschwächung des Würgereflexes b) Entwicklung der richtigen Atemtechnik c) Wahl der richtigen Position

Damit ein Deepthroat gelingt, brauchen wir alle 3 Teile. Nur zwei reichen leider nicht. Also dann mal los:

zu a)

Wie wir bereits wissen, ist der Ösophagusmund dazu da, dass wir keine Essensreste in die Luftröhre bekommen. Wenn das passiert, fangen wir an zu husten und – je nachdem, wie groß der Fremdkörper ist – würgen wir auch. In diesem Fall ist jedoch der „Fremdkörper“ der Schwanz des Partners. Und dem wollten wir ja gerade eine kleine Freude machen und ihn nicht unbedingt vollkotzen, richtig? Richtig. Also müssen wir dem Ösophagus langsam beibringen, dass er nicht so extrem reagiert, wenn wir ihn mit dieser Aufgabe konfrontieren.

Das können wir dadurch erreichen, dass wir uns langsam aber stetig und vor allem vorsichtig voran arbeiten. Das heißt NICHT, dass man es jedes mal bis zum Erbrechen (höhö) versucht, sondern dass man versucht, jedes mal ein wenig tiefer zu gehen.

Wenn der Partner gerade nicht zur Hand ist, kann man natürlich auch Ersatz nehmen. Ich rate jedoch davon ab, Dildos oder Bananen „deepthroaten“ zu wollen. Erstere sind im Vergleich zum realen Penis nicht flexibel genug und Bananen können einfach abbrechen und dann habt ihr ein großes Stück Banane in der Speiseröhre. Das wollt ihr nicht. Nehmt also am besten ein Wiener Würstchen (die langen ausm Glas zum Beispiel). Die brechen nicht so schnell ab und sie sind auch nicht so dick wie Bananen o.ä.

Um das aber erfolgreich machen zu können, müssen wir dem Ösophagusmund auch sämtliche Anreize nehmen, den Würgereflex auszulösen. Und das tun wir indem wir unsere Atemtechnik verbessern.

zu b)

Genauso, wie es beim Kraftsport, beim Schwimmen und beim Laufen bestimmte Atemtechniken gibt, ist das auch beim Deepthroat der Fall. Wir erinnern uns wieder:

Der Ösophagus stellt sicher, dass wir problemlos atmen können und uns nicht Brotkrumen in die Luftröhre bzw. Lunge fallen.

Was wir nun machen, ist absolut simpel: Wir. Atmen. Ein.

Jep … genau das. Wir nehmen den Kontrolldruck des Atmen-Sicherstellens vom Ösophagus und sorgen durch (leicht tiefes) Einatmen vor. Dieser Teil ist meiner Meinung nach der am einfachsten erlernbare und intuitivste Teil am Deepthroating. Für später: Je nachdem, wie tief ihr Luft geholt habt, könnt ihr auch das Gemächt dementsprechend lange drin lassen.

Kommen wir nun zum interessanteren dritten Teil: c) Die richtige Position

Hier gibt es viele verschiedene Varianten und alle hängen von der Penisform des Partners ab. Manche sind nach unten gebogen, andere gerade nach vorne, wieder andere haben eine Kurve zur Seite etc. Daher werde ich versuchen ein paar gute Positionen für diese drei gängigeren Formen aufzuschreiben. Wir gehen übrigens im Folgenden immer von der voll eregierten Form aus. Im Voraus erstmal dieser Querschnitt des Mund-/Rachenbereichs

Nummer 1 „Die traurige Banane“

Eine traurige Banane ist ein Penis dann, wenn er eine Biegung nach unten macht. Dein Partner hat das? Glückwunsch, du hast die einfachste Variante erwischt! Wieso? Ganz einfach: Die Form seines Penis passt mehr oder weniger gut zu Mundhöhle, Rachen und Speiseröhre von dir.

Empfohlene Positionen: Er steht und du kniest vor ihm oder er liegt und du kommst von den Füßen her.

Nicht empfohlene Position: 69 (Sein Penis würde an deine obere Gaumenwand stoßen. Da ist nichts zu holen, glaub mir.)

Nummer 2 „Der standhafte Soldat“

Etwas schwerer als die Banane, aber in der Regel noch relativ gut machbar. Da man hier nicht den Vorteil der passenden Biegung hat, muss man diese unter Umständen selbst korrigieren. Nein, du biegst nicht den Schwanz zurecht, sondern deinen Rachenraum! Wie man das macht? Man bildet wie beim Schwert schlucken eine Art „Röhre“ von Pharynx zu Ösophagusmund und weiter.

Empfohlene Positionen: Du liegst auf dem Rücken, Kopf an Bettkante und leicht überstreckt. Dein Partner geht leicht in die Hocke (je nach Betthöhe) und lässt seinen Penis hinein gleiten. Für die Kerle: Ist ein bisschen so wie mit einer Fleshlight… *hust*

oder 69 (wenn der Größenunterschied zwischen dir und dem Partner reicht. Auch hier Kopf evtl. etwas überstrecken)

Nicht empfohlene Positionen: So ziemlich das, was bei der Banane noch gut war 😉

Nummer 3 „Der Abweichler“

Der Abweichler ist meiner Meinung nach der problematischste Fall zum Deepthroaten. Sein Penis ist nicht gerade sondern hat entweder eine Biegung nach rechts oder nach links. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass das ja das gleiche wie bei der Banane ist … ist es aber nicht!

Kurzer Exkurs zum Thema Penisform:

Im Gegensatz zu Dildos oder Vibratoren ist der richtige Penis von der Grundfläche her KEIN Kreis sondern eine Ellipse! Das führt dazu, dass zwar meinetwegen die oben-unten-Ausdehnung nur 3cm beträgt, die rechts-links-Ausdehnung aber 4cm. Was bedeutet das nun bezüglich Deepthroating?

Nun: bei der Banane müssen wir uns um die oben-unten-Ausdehnung im Regelfall keine Gedanken machen, da wir damit nicht an die Grenzen des Rachens oder des Ödophagusmundes kommen. Wenn jedoch diese beiden Dinge – wie bei dem „Abweichler“ – vertauscht sind, kann es sehr wohl zu Probleme kommen. Ein Zentimeter scheint auf dem ersten Blick nicht viel (und in der Länge mag das auch der Fall sein), ist jedoch in der Dicke ein großer Unterschied!

Aber wieso kommt es zu Problemen? Schauen wir uns einfach mal die bisher aufgeführten Positonen an:

69: Etwas doof, der Penis landet da eher in der Backe als irgendwo anders. Außerdem ist der Rachenraum eine Röhre nach unten, nicht zur Seite.

Er steht, du kniest: Gleiches Problem wie bei 69

Du liegst auf dem Rücken, Kopf überstreckt: Noch immer das gleiche Problem.

Er liegt auf dem Rücken, du kommst von den Füßen her: … denkt euch euren Teil.

Wie geht man damit also um? Nunja, man muss wieder einmal versuchen seinen Pharynx mit der Penisform abzugleichen. Was heißt das also im Klartext?

—> Man nimmt ihn von der Seite.

Aha! Und JETZT wird einem auch langsam klar, wieso ich vorhin die verschiedenen Ausdehnungen angesprochen habe. Denn anstatt, dass oben-unten 3cm sind, ist oben-unten jetzt rechts-links und umgekehrt. Man hat also auf einmal mit 4cm „Höhe“ zu arbeiten. (Lest euch das bitte im Zweifelsfall 2-3x durch, damit klar wird, was ich meine)

Dadurch, dass wir ihn jetzt von der Seite nehmen, ist fast alles wie bei der „Banane“. Form von Penis und Pharynx + Ösophagusmund sind wieder gleich und ein Deepthroating wird wieder einfach(er).

Das wäre es erstmal zu den Archetypen der Penisse und Techniken zu ihrer Bewältigung. Eine Sache möchte ich jedoch noch ansprechen:

Die Dicke des Penisses

(Viel) weiter oben hatte ich ja angesprochen, dass der Ösophagusmund den Penis als Fremdkörper ansieht. Aber warum tut er das? Nun, ganz einfach: da ist was großes langes, was da nicht hingehört. Schön und gut, das kann man sich abtrainieren. Ein echtes Problem hat man aber, wenn der Partner jetzt auch mal recht üppig ausgestattet ist, er also sowohl einen recht langen als auch recht dicken Penis hat. Dann haben wir nämlich a) das Problem mit den Begrenzungen des Rachenraums, wie gerade bei dem „Abweichler“ erklärt, und b) braucht es sehr viel mehr Zeit und Training, den Würgereflex unter Kontrolle zu bringen.

Heißt das, dass Deepthroat nicht möglich ist? Mitnichten! Es dauert nur länger. Seid euch nur bewusst, dass die Schwierigkeitsstufe ein gutes Stückchen höher ist, wenn ER auch ein gutes Stückchen dicker ist, als der des Otto-Normal-Verbrauchers.

Abschließend ein paar allgemeine Worte:

Deepthroat ersetzt NICHT guten Oralverkehr, er ERWEITERT ihn nur. Genauso wenig ist er unglaublich wichtig oder so etwas in der Art. Es ist einfach nur eine interessante Variation. Ob man das nun kann oder nicht hängt zu einem bestimmten Teil auch einfach mit der Anatomie zusammen. Wenn man einen kleinen Mund(raum) hat, dann kann man nicht unbedingt erwarten, dass man jeden Kerl deepthroaten kann. Muss man ja aber auch nicht. 😉

Auf der anderen Seite sollte man aber auch nicht zu früh aufgeben. Manchmal muss man kämpfen … auch, wenn man einen dicken Abweichler hat. Ja, es ist absolut machbar. Aber man muss es auch wollen. 😉

Und an die Kerle, die das lesen: zwingt eure Partner nicht dazu sondern seid froh, wenn sie es von sich aus angehen wollen!

Der Worte sind denke ich mal genug gesagt. Ich danke fürs Lesen und hoffe, dass die/der ein oder andere etwas mitnehmen und eventuell auch umsetzen kann.

Bis dann,

Tassi

Drehbuch? Zum Weglaufen kitschig…

Veröffentlicht: 20. März 2012 in über mich

Mehrmals haben wir uns versichert: „wenn dies ein Film wäre, nach 10 Minuten würden wir abschalten müssen“!
Darin sind wir uns einig, er und ich. So wie in vielen anderen Dingen auch. So vielen, dass wir es nicht ignorieren konnten, das Schicksal, dem offensichtlich gerade extrem nach Puppenspielerei war.

Zutaten: Er und Ich, beide erwachsen, abgeklärt, nicht auf der Suche nach einer neuen Beziehung, ziemlich neue gegenseitige Followerschaft, ein paar unverbindliche Mentions zu ganz verschiedenen Themen – eigentlich nichts besonderes…
Ich kann nicht mehr genau sagen, was passierte. Ich glaube, mir war mal wieder nach etwas Feuer in meinem DM-Fach. Ein paar kühne Recken probierten es, waren aber nicht sonderlich erfolgreich und entnervt verfasste ich einen Blogpost zu diesem Thema.
Er hatte vorher schon zu Verstehen gegeben, dass er mein Blog wohl sehr gerne lese. Ob er sich nun herausgefordert fühlte oder das Ganze ein purer Zufall war, ich weiß es beim besten Willen nicht mehr. Er begann, DMs zu schreiben. Interessante, „harmlose“ zuerst, dann aber schnell anzügliche. Welche, die mein Kopfkino in Gang setzten – und das ist nicht gerade einfach zu bewerkstelligen. Ich war interessiert. Ein bisschen sexy hin und her schreiben schien eine willkommene Ablenkung. Schnell reichten die 140 Zeichen nicht mehr, es wurden aufwändige Geschichten per Mail ausgetauscht. Hammer! Unausweichliche nächste Schritte: WhatsApp, Telefon, Skype! Und absolut fließend der Übergang vom erotischen Knistern zu „wir haben uns noch anderes zu sagen“… Ab da erfasste uns ein Strudel, aus dem wir uns beide so nicht mehr befreien wollten und konnten. Das ganze spielte sich übrigens binnen weniger TAGE ab. Surreal, albern, verrückt, wie wir nicht müde wurden, uns zu versichern. Ebenso wie über die Tatsache, dass wir uns sehen wollten – nein, mussten! – und zwar so schnell wie möglich! Von dem Moment, an dem wir spürten, dass irgendetwas mit uns passiert, bis zu dem Moment, als wir uns das erste Mal sahen, vergingen 8 Tage. 8 Tage, in denen wir telefonierten und schrieben – in jeder freien Minute. 8 Tage der Aufregung und der Angst, der Vorfreude und der Zweifel.

Inzwischen sahen wir uns.

Er hat einfach ALLES über den Haufen geworfen. Mein einigermaßen geordnetes Leben sowie meine abgeklärte, fast kühle Sicht auf Liebesdinge aller Art. Und ich hab mich umwerfen lassen. Kopf weitestgehend ausgeschaltet und Herz und Bauch das Kommando übernehmen lassen.

Wohin das führt? Wer weiß das schon… Aber ich möchte mir niemals vorwerfen müssen, dem Schicksal, das, aus welchen Gründen auch immer, momentan mit Betonpfeilern nach mir wirft, davongelaufen zu sein.

Stay tuned.

P.S.: Ich kann hier nicht für Ihn sprechen. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass ich mich mit einer derartigen Offenbarung nicht so weit aus dem Fenster lehnen würde, wäre ich mir seiner Unterstützung nicht gewiss.

Es hat sich eigentlich nie geändert. Bei jedem „ersten mal“ mit einem neuen Partner bin ich ein schüchternes kleines Mädchen.

Ich weiß kaum, was ich tue und teilweise zittere ich sogar etwas. Albern, natürlich, ich sollte genug Erfahrung haben um cool zu bleiben. Ja, das sollte ich. Ich bin es aber ganz und gar nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich den Mann „zufriedenstellen“ möchte und man beim ersten Mal ja noch nicht so viel voneinander weiß. Und jeder so seine eigenen Vorlieben und NoGos hat. Und man vielleicht im Vorwege nicht explizit über jede denkbare Stelle am Körper und deren Empfindlichkeit gesprochen hat. Da kann es zu ziemlich unangenehmen Fauxpas kommen. Was, wenn ich am Ohrläppchen knabbere und er findet das abtörnend? Was, wenn ich zu laut bin? Was, wenn er bei mir nicht die richtigen Knöpfe drückt und das auch noch merkt? Und nachfragt? Und ich antworten muss?

Ich vermute und hoffe inständig, dass sich diese Unsicherheit nicht so extrem nach außen hin bemerkbar macht, wie sie innerlich in mir brodelt. Gesagt hat dazu zumindest noch keiner was. Aber vielleicht fühlte Mann sich auch genauso? Schon beim zweiten Mal ist diese Anspannung und Unsicherheit wie weggeblasen (*krkr blasen), denn üblicherweise versuche ich anschließend kurz abzuchecken, was ihm gefiel und was nicht. Also nicht per Strichliste oder so, aber in einem offenen, mitunter ziemlich lockeren Gespräch, in dem auch mal gelacht werden darf. Lachen ist sowieso toll. Männer stehen da vielleicht nicht so drauf, wenn man mittendrin anfängt zu lachen, weil irgendetwas saukomisch ist, aber mich befreit es. Wobei ich doch vermeiden würde, beim ersten Mal mit einem neuen Partner währenddessen loszulachen…

Etwas einfacher ist für mich ein erstes Mal immer in einer SM Situation. Da ich devot bin, kann ich mich der Führung des Mannes unterordnen und nicht ganz so viel „verkehrt“ machen. Ein dominanter Mann wird schon sagen, was er wie von mir haben will. Ein guter dominanter Mann wird auch merken, wo die Grenzen sind bzw. sie vorher erfragt haben. Und mit schlechten dominanten Männern fange ich üblicherweise gar nicht erst etwas an… In diesem Fall bin ich also eher entspannt.

Und um das ganze jetzt noch auf den Punkt zu bringen; One Night Stands sind nicht so meins. Da denke ich im Nachhinein immer: Ich war gar nicht ich, es wurde nur an der Oberfläche gekratzt, ich will noch ne zweite Chance…

Veröffentlicht: 4. März 2012 in über mich, FSK18

»beim ersten mal tut’s immer weh… blablabla«

Rein körperlich muss das nicht sein, hab ich mir sagen lassen. Bei mir tat es das allerdings tatsächlich. Ich war 16, meine Eltern nicht zu Hause. Mit meinem Freund war ich ein paar Monate zusammen, wir machten häufig Petting und wenn mich nicht alles täuscht und ich mich recht entsinne, hatte ich ihm auch schon einen geblasen. Witzigerweise war das für mich von jeher ein kleineres Problem als „echter“ Sex. Wir hatten geplant, dass es an diesem Abend passieren sollte. Er wusste von mir, dass ich diesbezüglich noch Jungfrau war. Vorher waren wir auf einer Party. Es wurde getrunken und sogar gekifft. Als wir später bei mir waren, nahm er mich einfach. Es gab kein Vorspiel und nichts danach. Es war alles in allem ziemlich schrecklich. Später erfuhr ich irgendwann, dass er mir schlichtweg nicht geglaubt hatte, dass das mein erstes Mal war. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt etwas geändert hätte. Er war ein Arschloch.
Im Nachhinein betrachtet hätte ich doch einiges anders machen sollen. Ich hätte mein erstes Mal mit jemandem erleben sollen, der mich so liebt wie ich ihn. Es hätte keinen oder aber nur ganz wenig Alkohol geben sollen. Es hätte ein ruhiger, entspannter Abend sein sollen, vielleicht sogar mit leckerem Essen, Musik und Kerzen. Wir hätten uns Zeit nehmen sollen, erst einmal gegenseitig erkunden, reden, lachen und nichts überstürzen. Und mit dem Wissen von heute wäre definitiv Öl im Spiel gewesen. Sich gegenseitig zu massieren ist eine tolle Art, sich näher zu kommen, ohne dass es komisch wird. Außerdem ist es entspannend und trotzdem sinnlich. Oder die römische Variante. Sich gegenseitig mit Naschkram und Obst zu verwöhnen. Vanillesauce aus Bauchnabeln schlecken. Cocktailkirschen von Mund zu Mund wandern lassen… Und irgendwann nehmen die Dinge dann von ganz allein ihren Lauf. Und bis dahin ist so viel Schmiermittel und Lust im Spiel, dass, wenn er vorsichtig ist, gar nichts mehr weh tun wird. Weder körperlich noch seelisch…

P.S.: Damit ER nicht platzt bis dahin und dann auch nicht zu stürmisch und zu schnell ist, sollte er im Laufe dieses Tages mehrmals… na Sie wissen schon ;-))

Veröffentlicht: 4. März 2012 in über mich, FSK18